Wein

Die Bedeutung der Rebsorte für den Wein

Wird ein Wein aus einer einzigen Rebsorte erzeugt, spricht man von einem „sortenreinen“ Wein. Wenn zwei oder mehrere Traubensorten miteinander verschnitten werden, bezeichnet man den Wein als Rebsorten-Cuvée. Um den persönlichen Vorlieben beim Weingenuss auf die Spur zu kommen, ist es wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, welche Rebsorten man geschmacklich bevorzugt.
 
Cabernet Sauvignon ist die berühmteste Rotwein-Rebe überhaupt. Die Weine bieten Farbintensität, Extraktreichtum und kräftige Tannine. Typische Eigenschaften sind Aromen von schwarzen Johannisbeeren und Zedernholz. Bevorzugte Reifung im Holzfass.
 
Neben Riesling gilt Chardonnay als edelste weiße Rebe der Welt. Sie bringt in Kalifornien ebenso große Weine hervor wie in Frankreich. Gute Chardonnays erinnern an Äpfel und Pfirsich. Sie haben einen vollen Geschmack und einen eindrucksvollen Körper.
 
Dornfelder ist eine deutsche Züchtung, zugelassen seit 1980. Die Trauben erbringen kräftige, vollmundige, harmonische Weine mit tiefroter Farbe und moderater Säure. Dornfelder ist nach dem Spätburgunder zweitpopulärste deutsche Rebsorte.
 
Die Merlot stammt aus Bordeaux, wo sie neben Cabernet Sauvignon die zweite bedeutende Traube ist. Die Trauben reifen früh aus. Sie zeigen milderes Aroma, üppige Frucht und weiche Tannine. Typisch ist üppiges Brombeer- und dezentes Rosenaroma.
 
Nero d’Avola gilt als die beste Rotwein-Rebe Siziliens. Die spätreifende Rebsorte eignet sich aufgrund ihrer kleinen dickschaligen Beeren besonders gut zur Erzeugung farbintensiver, tanninbetonter Rotweine, die gutes Alterungspotential besitzen.
 
Mit Pinotage, einer Kreuzung aus den französischen Edelreben Pinot Noir und Hermitage hat Südafrika einen Beitrag zur Sortenvielfalt geleistet. Sie bringt farbintensive, fruchtbetonte und vollmundige Rotweine hervor, die weltweit geschätzt sind.
 
Riesling gilt als beste weiße Rebsorte und Deutschland als Heimat der besten Riesling-Weine. Der Charakter der Rebsorte ist von Apfel-, Pfirsich- und Zitrusaromen geprägt. Guter Riesling spiegelt Eigenheiten seine Bodens und seines Klimas wieder.
 
Die edle Rotwein-Rebe Sangiovese ist das Herz und die Seele eines jeden Chianti Classico und die meistverbreitete Traubensorte der Toskana. Sangiovese verbindet filigrane Eleganz mit feiner Frucht und wohldosierter Säure.
 
Sauvignon Blanc ist relativ jung. Die Rebe wurde erstmals im 18. Jahrhundert in Frankreich angebaut. Die Weine haben ein kräftiges Aroma mit ausgeprägter Zitrusnote und rassiger Säure. Sie zählen zu den edelsten und beliebtesten Weißweinen der Welt.
 
Der Spätburgunder, oder auch Pinot Noir stammt aus dem Burgund des 4. Jahrhunderts und steht bis heute für Weltklasse-Rotweine. Durch Mönche nach Baden gebracht, haben die Weine einen samtigen Charakter und nuancenreiches Aroma von blauen Früchten.
 
Tempranillo gilt als beste Rebsorte Spanien. Sie steht für exzellente Rotweine. Die Weine neigen zu beeriger Note mit Pflaumen- und Trockenfruchtnuancen. Sie altern gut und werden gern per Holzfassreife zu Reserva- oder Gran Reserva-Weinen verarbeitet.
 

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